Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zur Menschenrechtssituation in den Ländern des südostasiatischen Festlandes. Aber da die besten Informationen nichts nutzen, wenn sie nicht in praktische Hilfe umgesetzt werden, haben Sie von dieser Seite aus auch Zugriff auf die aktuellen Aktionen amnesty internationals zu dieser Region, namentlich zu den:
- längerfristigen Aktionen des Regionalen Aktionsnetzes
- urgent actions (kurzfristigen Aktionen) und den
- "Briefen gegen das Vergessen" zu Gefangenen dieser Länder
Und vielleicht bekommen Sie ja sogar Lust, regelmäßig bei amnesty international mitzuarbeiten. Wir sind eigentlich ständig auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern, die ihre speziellen Fähigkeiten in die Gruppenarbeit einfließen lassen. Gern vermitteln wir Sie an eine SEAMRAN-Gruppe in Ihrer Nähe.

- © freeDai-Nhan.org
Vietnam: Aufruf zur Freilassung politischer Gefangener
13. Juli 2010 - Berichten zufolge wird für den Nationalfeiertag am 2. September 2010 eine große Gefangenen-Amnestie vorbereitet. Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit hat angekündigt, dass zwischen 25.000 und 30.000 Gefangene unter diese Amnestie fallen sollen. Nach Beschluss 697/QD-CTN vom 26. Mai 2010 durch den Präsidenten von Vietnam, richtet sich die Amnestie sowohl an diejenigen in den Gefängnissen als auch an diejenigen, deren Haftstrafen noch bevorstehen und beinhaltet entweder ihre Freilassung oder eine Verminderung der Strafe.
Amnesty International hat aus diesem Anlass eine Liste mit Gewissensgefangenen zusammengestellt, wohl wissend, dass in den vergangenen Jahren politische Gefangene von den Jahrestags-Amnestien so gut wie nie betroffen waren. Sie finden die Liste - zusammen mit einem Aufruf an die Regierung Vietnams, sich für diese Gefangenen einzusetzen, unter VIET NAM - RELEASE PRISONERS OF CONSCIENCE
Weitere Informationen über die einzelnen Gewissensgefangenen finden Sie unter Dissidenten in Haft.
In Indiens Beziehungen zu Myanmar spielen Menschenrechte keine Rolle
18. Juni 2010 - Aus Anlass des morgigen 65. Geburtstages von Aung San Suu Kyi ruft Amnesty International Indien als führendes Land der Region auf, seinen Einfluss zu benutzen, Myanmar im Vorfeld der Wahlen zu Verbesserungen der Menschenrechtssituation zu bewegen.
Bei Myanmars ersten Wahlen seit zwei Jahrzehnten werden die drei wichtigsten Freiheiten: Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und das Recht auf Assoziation - alle drei grundlegend für eine freie Teilnahme am politischen Prozess - zunehmend unterdrückt. Daw Suu Kyi ist eine von etwa 2.200 politischen Gefangenen in Myanmar. Keiner von ihnen wird aufgrund des neuen Wahlgesetzes an den Wahlen dieses Jahres teilnehmen können. Amnesty fordert daher die Regierung in Indien auf, sich deutlich gegen dieses Wahlgesetz zu positionieren.
Lesen Sie den vollständigen englischsprachigen Bericht: India’s relations with Myanmar fail to address human rights concerns in run up to elections (ASA 20/016/2010)
Thailand: Offener Brief - Aufruf zur unabhängigen und objektiven Untersuchung
11. Juni 2010 - Amnesty International hat die politische Krise in Thailand mit großem Interesse und Sorge beobachtet und bedauert die zwischen dem 12. März und dem 20. Mai ausgebrochene Gewalt, die zu mindestens 88 Toten und mehr als 1.800 Verwundeten geführt hat. Es ist deutlich, dass es sowohl von Seiten der Sicherheitskräfte als auch von den Demonstranten der United Front for Democracy Against Dictatorship. In einem Offenen Brief listet Amnesty International eine Reihe von menschenrechtsbezogenen Sorgen auf, wobei es den schwerpunktmäßig Verantwortlichkeit und Meinungsfreiheit abwägt.
Lesen Sie den vollständigen englischsprachigen Offenen Brief: Thailand: Open Letter: Call for an independent and impartial investigation (ASA 39/004/2010)
Thailand: Militär muss leichtfertigen Einsatz tödlicher Waffen beenden
17. Mai 2010 - Amnesty International fordert die thailändische Armee auf, den Einsatz scharfer Munition gegen Regierungsgegner in Bangkok sofort einzustellen.
"Augenzeugenberichte und Videoaufzeichnungen zeigen deutlich, dass die Armee auf unbewaffnete Demonstranten schießt, die weder für die Soldaten noch für andere Menschen eine Gefahr darstellen", warnte Benjamin Zawacki, Thailand-Experte bei Amnesty International: "Es handelt sich um eine schwere Verletzung eines grundlegenden Menschenrechts - des Rechts auf Leben."
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung: THAILAND: MILITÄR MUSS LEICHTFERTIGEN EINSATZ TÖDLICHER WAFFEN BEENDEN
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